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Konzert des Barockensembles der Wiener Symphoniker am Sa. 16.09.2016

Das heurige Konzert des Barockensembles der Wiener Symphoniker ist der Auftakt zu einer 3-Jährigen CD-Reihe „Musica caelestis“. Nach Wasser und Feuer begeben wir uns in die Höhe, wir spielen drei Jahre für Sie himmlische Musik im wahrsten Sinne des Wortes.

Da war es naheliegend, die erste CD der Patronin der Wallfahrtskirche „Maria in der Tanne“ zu widmen. Es gibt auch unter den vielen Wunder-Erzählungen des gnadenreichen Bildes eine Geschichte, die einen Österreich-Bezug hat.

1692 hörten drei Tiroler Soldaten (es war zu der Zeit Militär in Triberg stationiert) auf dem Weg von Triberg nach Schonach eine wundersame Musik: „mit einem ungewöhnlichen Lobgesang und einer gleichsam himmlischen Lieblichkeit ergötzt, ein wahrhafter Engelsgesang“. In ihrer Herberge erfuhren die Soldaten dann, dass in der Nähe eine Marienstatue steht. Sie machten sich auf die Suche und fanden das von Rinde schon umwucherte Bild, das 1645 vom Triberger Bürger Friedrich Schwab gestiftet wurde als Dank für seine wundersame Heilung. Sie brachten ein Fenster davor an und ein Schutzdach mit der Inschrift: „Sancta Maria, ora pro nobis“. Als dann 1694 ein vierter Tiroler Soldat von seinen Gliederschmerzen geheilt wurde, begann der Zulauf des Volkes und der Glaube an die Wunderkraft des Bildes in der Tanne.

Es gibt wunderbare Musik, die barocke Komponisten für die Gottesmutter komponiert haben, einen kleinen Teil daraus werden Sie am 16.9. hören: vom prächtigen „Regina coeli“ des bis vor kurzem völlig unbekannten Johann Wolfgang Pfister bis zu Antonio Vivaldi und seinem prächtigen „Magnificat“. Den Hauptteil nehmen aber insgesamt vier „Salve regina“- Vertonungen ein, die unterschiedlicher nicht sein könnten: zwei für Alt komponiert, zwei für Sopran. Zwei von deutschen Komponisten, zwei von italienischen.

„Salve regina“, „sei gegrüßt oh Königin“ ist die bekannteste der marianischen Antiphonen. Die populäre Salve-Regina-Melodie prägte vielerorts sogar die Gestalt des Kirchengeläuts, wie zum Beispiel dasjenige des Münsters in Reichenau-Mittelzell. Maria wird traditionell als Fürsprecherin des Menschen bei Gott bezeichnet. Sie weiß um die Not der Menschen und bittet Christus, den Herrn, um alles, was ihnen Not tut. Also ist das „Salve Regina“ viel mehr als schöne Musik, es ist das auskomponierte Sehnen und Flehen zur Himmelskönigin als letzte Zuflucht und Mittlerin der göttlichen Gnade.

Kommen Sie am 16.9. in die der Gottesmutter Maria geweihten Kirche und erleben Sie mystische Musik vom feinsten!

Barockensembles der Wiener Symphoniker in der Triberger Wallfahrtskirche "Maria in der Tanne"
Barockensembles der Wiener Symphoniker in der Triberger Wallfahrtskirche "Maria in der Tanne"
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